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Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

 

„Es ist alles so grau und kalt hier!“, „Unfassbar, was man den Gefangenen an diesem Ort angetan hat!“ – Diese kurzen Sätze sind nur zwei Beispiele für die Gedanken, welche die Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe während ihres Besuches der Gedenkstätte Anfang November beschäftigten. Die KZ-Gedenkstätte Dachau gehört zu einem der historischen Orte, an denen Geschichte für die Jugendlichen erfahr- und begreifbar wird. Ein Ort gegen das Vergessen und um Geschichte zu verstehen.

 

Nachdem die Klassen das Lagertor mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ passiert hatten, standen sie auf dem Appellplatz, auf dem in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft (1933-1945) tausende Häftlinge beispielsweise zum täglichen Zählappell erscheinen mussten. Stets zwang man sie, regungslos zu verharren – diese Qual konnte auch mehrere Stunden dauern. Im Anschluss daran erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Ausstellung des Museums. Ein Bestandteil dieser Ausstellung ist auch ein kurzer Dokumentarfilm – in diesem wird beispielsweise auch auf die Befreiung des Lagers durch amerikanischen Soldaten 1945 eingegangen. Die einzelnen Klassen erhielten dann jeweils eine 1,5-stündige Führung über das restliche Gelände. Die Referenten zeigten den Anwesenden das Lagergefängnis – den sogenannten „Bunker“, die Baracken, in denen die Häftlinge in immer schlechter werdenden Bedingungen leben mussten, auch der Friedhofsbereich mit den Krematorien wurde besucht. Außerdem wurden den Klassen viele erschütternde Informationen zu den Häftlingsgruppen oder zu den täglichen Torturen, welche die Gefangenen aushalten mussten, nähergebracht.

 


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